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Vor einiger Zeit ist eine gute Freundin von mir von München nach Brooklyn gezogen. Regelmäßig schwärmt mir die 3-fach Mama von diesem Ort vor, an dem jeder seinen kreativen Talenten nachgeht, keiner dem anderen etwas neidet und sich keiner um Status oder Aussehen schert. „Es ist unglaublich, hier sprudelt es an jeder Ecke vor Kreativität“ klingt es mir noch in den Ohren. Spätestens da war klar, über diesen hippen Stadtteil New Yorks muss jetzt sofort ein Artikel her. Inklusive Interview der Neu-Brooklynerin Laura!

Leben und leben lassen in Brooklyn, Foto: Unsplash.com

Ich wollte also mehr über diesen Ort beziehungsweise seine Einwohner erfahren. Vor allem wie sie leben und wohnen. Ich komme also nicht mit geschichtlichem Hintergrund, Einwohnerzahlen oder Bevölkerungsstruktur von Brooklyn daher. Ich bleibe auf jeden Fall dem eigentlichen Thema meines Blogazines treu und blicke zunächst hinter die Menschen aber vor allem hinter die Fassaden von Brooklyn.

Der „Brooklyn-Look“

Dabei bin ich auf ein tolles Buch gestoßen, das genau erfüllte, was ich suchte: „Brooklyn Interior“. Die Autorin, Kathleen Hackett, selbst Brooklynerin, beschreibt ihre Heimatstadt so: „In Brooklyn gibt es ebenso viele Gestaltungsideen wie Einwohner. Gemeinsam ist ihnen die Weigerung, blind einem Vorbild nachzueifern, sich dem neuesten Trend zu verschreiben, genauso ein Sofa zu wollen wie der Nachbar.“ Kurzum: Hipster-Denke pur! Und diese spiegelt sich folglich auch in den Wohnungen und Häusern wider, die in dem  Bildband vorgestellt werden.

Das Speisezimmer im Haus der Autorin Kathleen Hackett. Holz und Gips spielen hier eine große Rolle. Hackett wohnt zusammen mit dem Künstler Stephen Antonson und zwei Söhnen in einem Reihenhaus in Boerum Hill. Der Spiegel Antoinette, der Leuchter Angele und die Kerzenständer Volute sind Werke von Antonson. Bei der Renovierung entdeckte das Paar unter einem Laminat-Boden die alten Kiefernholzplanken. (Foto: Brooklyn Interior, Knesebeck Verlag)

Der „Brooklyn-Look“ ist im Grunde genommen vergleichbar mit dem Industrial Style. Nackte Glühbirnen, freigelegtes Mauerwerk, Upcycling-Möbel. Gestalterisch ist alles möglich und auch erlaubt. Je individueller und kreativer umso besser. Hier seht Ihr das Wohnzimmer von Carl Hancock Rux, unter anderem Schauspieler und Dichter. Darüber hinaus bezeichnet er sich selbst als Interior-Design-Junkie mit einer Schwäche für alte Sachen. Fabrikneues? Niemals!  (Foto: Brooklyn Interior, Knesebeck Verlag)

 

Noch mehr Eindrücke aus echten Brooklyner Wohnungen seht Ihr hier:

Alle Fotos: Brookyln Interior, Knesebeck Verlag

Und wie lebt es sich denn jetzt in Brooklyn?

Über das echte Leben in diesem vielseitigen Stadtteil kann nur jemand berichten, der wahrhaftig vor Ort ist! Daher habe ich Neu-Brooklynerin Laura ein paar Fragen gestellt! Es geht um Stil, Individualität und Open-Air Yoga-Stunden. Außerdem erfahrt Ihr was man in Brooklyn auf keine Fall verpassen darf!

Lest hier das ganze Interview!

 

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Individualisierung – We are all Hipsters!

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